Die Windräder in Siesbach und Leisel sind noch nicht einmal gebaut, dienen aber bereits jetzt als Vorlage für den Erdkundeunterricht

"Da ist was faul im Staate Dänemark", Marcellus aus William Shakespeare's Hamlet, 1. Akt Szene 4 (...)

Argumente der Befürworter - Ortsbürgermeister von Siesbach Hans-Dieter Storr (...) Wir erinnern uns!

Dr. Bernhard Alscher (Bürgermeister der VG Birkenfeld und Referent beim Bundesverband Windenergie (BWE): "(...) Wir müssen auch mit Blick auf nachfolgende Generationen jede Chance nutzen, die drohenede Klimakatastrophe abzumildern" (zitiert aus TERRA Erdkunde 3, Aufl. für 2016, KLETT Verlag)

Aha, wenn die "Dinger nicht schön" sind, dann sind sie doch wenigstens "gut fürs Klima" oder? (...) Das regen wir an dieser Stelle gerne mal für eine fächerübergreifende Transferaufgabe für "Bio oder Sozi" an, auch wenn die Rahmenlehrpläne schon so vollgestopft sind, dass eine Gesamtbetrachtung wegen Zeitmangels scheitern wird! (...) Wenn "diese Energiewende" in ihrer "Komplexität" nicht einmal von Energie-Experten und unseren Politikern verstanden wird, welchen Empfehlungen sollen unsere Kinder denn bitteschön folgen?

Sehr geehrte Ministerin Reitz, falls Sie auch nach den Wahlen zum 17. Landtag RLP für das Ressort Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur zuständig sein sollten, könnten Sie gerne noch folgende Überlegungen in die Schulbücher einfließen lassen? (...) 

Gegenwind im Westrich wird sich künftig noch mehr engagieren, und vielleicht landen wir ja bei SCHROEDEL oder WESTERMANN einen Treffer? (...)

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"Die Energiewende soll vornehmlich bestimmte Technologien fördern und dient nicht dem kurzfristigen Klimaschutz", so lautet das FAZIT des Instituts der deutschen Wirtschaft.

Wenn der Energiebedarf einer einzigen Stadt so hoch ist, wie der eines ganzen EU-Landes (...)

Der Energieverbrauch des Ludwigshafener Chemiekonzerns BASF alleine ist annähernd so hoch, wie der von Dänemark mit seinen 5,8 Mio Einwohnern. Dafür unterhält die BASF einen eigenständigen Kraftwerkspark mit fossilen Energieträgern. Als energieintensives Unternehmen ist BASF sogar von den EEG-Umlagekosten befreit und beteiligt sich als CO2-Emittent somit nicht am Schutz des Weltklimas.

Um welche Größenordnungen es bei der "Energiewendepolitik" in Rheinland-Pfalz eigentlich geht, ist bislang ebenso wenig Bestandteil des Lehrstoffs unserer Kinder, wie die ihr zugrundeliegenden naturwissenschaftlichen Gesetzesmäßigkeiten.

Es genügt leider nicht, den Kindern in Planspielen das System der Raumordnung zu erklären und Windräder von der einen auf die andere Seite zu schieben, wenn man ihnen nicht alle politischen Entscheidungsfaktoren vorher benennt. (...)

Soweit die rot-grüne Landesregierung bis 2030 die bilanzielle Energieversorgung zu 100% aus erneuerbaren Energieträgern schaffen will, um so quasi im Alleingang "das Weltklima in Rheinland-Pfalz zu retten", müsste sie unseren größten Arbeitgeber aus der Industrie in Rheinland-Pfalz mit in ihre Planungen einbeziehen. (...)

Der von Marcellus geäußerten Feststellung "Da ist was faul im Staate Dänemark" möchten wir Horatio aus Shakespeare's Hamlet gerne ergänzend zurufen; "Ja, in Deutschland stinkt's auch schon!", denn "der Himmel wird das windige Geld NICHT lenken!" (...)

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tv Mittwoch 09. März 2016 - 23:55 Uhr | | Artikel