Was wird eigentlich aus dem deutschen Zappelstrom, wenn Schengen scheitert?

(...) das frage ich mich schon mal vorsichtshalber, denn Polen wird in diesem Jahr sog. Phasenschieber einbauen, um sein eigenes Stromnetz vor temporär auftretender Überbelastung durch deutschen Ökostrom abzusichern. Bei allem anderen Unsinn, der z.Zt. in Polen abläuft, handelt es sich dabei allerdings um eine reine Notwehrmaßnahme, der man sogar Verständnis entgegenbringen kann, denn unser Zappelstrom erfordert von unseren Nachbarn kostenintensive Korrekturmaßnahmen zur Gewährleistung des eigenen sicheren Netzbetriebs.

(siehe hierzu Website: Die Bundesregierung - "Deutsch-polnische Stromflüsse werden geregelt"

Wenn wir uns jetzt "einigeln", so wie es US-Milliardär George Soros in Davos beim Weltwirtschaftsforum für den Schengen-Raum als Lösung vorgeschlagen hat, würde ich gerne von ihm hören, was wir mit den vielen zufällig auftretenden freien Elektronen aus Windenergie machen? Unsere Verkaufsstrategen*INNEN wissen nämlich nicht wohin damit!

Gegenwärtig können wir uns die Energiewende mit unserem Zappelstrom nur noch deshalb leisten, weil unser europaweites Stromnetz eine bedarfsgerechte Glättung ermöglicht und weil unsere Nachbarn Kraftwerksreserven dafür vorhalten. Unsere zeitweilig übervollen Stromleitungen wird man aber kaum durch analoge Anwendung von Julia Klöckner's "A2-Plan" entlang der deutschen Grenze ausregeln können.

Bisher kannte ich A1, A2, B41, B50, B270 oder B420 nur im sachlichen Zusammenhang mit Bundesstraßen! (...) Klöckner's Vorschlag, auch "Stromtrassen mit Sammelstelle für freie Elektronen" von Nord-Süd und Ost-West danach zu benennen, kommt für mich völlig überraschend! (...)

Das A2-Prinzip funktioniert zumindest bei der bedarfsgerechten Versorgung mit Strom zu 100% aus und für Rheinland-Pfalz NICHT, denn unseren eigenen zufällig auftretenden Ökostrom können wir gegenwärtig "nicht aus eigener Kraft ausregeln". Grund dafür ist, dass wir über keine ausreichende Kraftwerkskapazität verfügen. In Rheinland-Pfalz gibt es bekanntlich weder grundlastfähige Wasser-, Biogas-, Kohle- oder Atomkraftwerke, die dazu in der Lage wären. Und die BASF braucht ihre drei GUD-Kraftwerke in Ludwigshafen selbst. (...)

Gestatten Sie mir bitte einen kurzen Exkurs zur Flüchtlingskrise! Persönlich gefallen hat mir der Vorschlag von Armin Laschet (CDU, NRW) , der freie personelle Kapazitäten beim Zoll, die derzeit die Einhaltung des Mindestlohns in Kleinbäckereibetrieben überwachen, nach Griechenland schicken möchte, um dort bei der Grenzkontrolle an der Ägäis zu assistieren. Das hat jetzt aber wirklich nix mit "frei umherwandernden Elektronen" zu tun. Bitte seien Sie gnädig!

Es bringt uns in der Sache überhaupt nicht weiter, wenn wir ständig darauf herumreiten, wer Europa diesen "Bärendienst" erwiesen hat, sondern die Lösung liegt auch genau genau dort, wo die Ursachen für den destabilsierten Netzbetrieb zu suchen sind. (...) Rheinland-Pfalz ist mit seiner Energiepolitik gegenwärtig einer der führenden Erzeuger von Zappelstrom in Deutschland. Staatsministerin Lemke umschreibt dieses Phänomen euphemistisch (beschönigend) als "bilanzielle Energieversorgung"!


Einladung

Die Energiewende braucht eine Naturwende! - Keine Windindustrieanlagen im Lebensraum Wald!

Fr, 12.02.2016, 19.30 Uhr. 67098 Bad Dürkheim, Pfalzmuseum für Naturkunde, Hermann-Schäfer-Straße 17

Programm und Referenten siehe Pressemitteilung

Eine Gemeinschaftsveranstaltung der NATURSCHUTZINITIATIVE e.V. und der POLLICHIA.


Wenn Ihnen also beim Lesen dieser Zeilen plötzlich der Monitor nur noch schwarzes Bild zeigt, dann liegt das daran, dass Ihnen jemand den Stromsparmodus aktiviert oder gar den Stecker gezogen hat. (...)

Also um es mal frei mit George Soros auszudrücken:

Deutschland und Rheinland-Pfalz sind gerade wie ein Kino, in dem alle Zuschauer "Film ab!" rufen, aber überhaupt nicht wissen, ob die richtige Filmrolle eingelegt wurde.

Die Übertragung der Planungskompetenz beim Ausbau der Windenergie auf die Kommunen ermöglicht ebenso nur eine planwirtschaftliche "inselartige" Herangehensweise für das viel weitreichendere Problem einer flächendeckenden, bezahlbaren und daher zukunftsfähigen Energieversorgung. Genau aus diesem Grund suchen sich insbesondere die GRÜNEN zielstrebig, unter einem Deckmäntelchen getarnt, kommunale Versuchszentren des ländlichen Raums heraus, wo sog. "Smart-Villages" mit reichlich Ideologie für grüne Fruchtzwerge bespaßt werden. (...)

Wo hört diese Grenzziehung in unseren Köpfen eigentlich auf?

Noch ist Polen nicht verloren - die europäische Idee hoffentlich auch nicht!

Was passiert sonst noch so?

(...) Begleiten Sie uns heute doch u.a. auch mal nach Kranenburg, NRW im Landkreis Kleve nahe der niederländischen Grenze!

Der Hunsrück mahnt am Niederrhein

Ach ja, ausgerechnet die GRÜNEN stellen fest, dass das "Wirtschaftswachstum unterm Strich zulasten des Wohlstands geht, weil der Verschleiß natürlicher Resourcen zu hoch sei". (...)

(...) Also das schlägt jetzt endgültig dem Fass den Boden aus!

Worauf führen die GRÜNEN denn bitteschön die massive Beeinträchtigung der Natur durch wirtschaftliche Aktivitäten im Hunsrück, im Nahebergland und im Westrich zurück?

Unser Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) muss sich diesen Firlefanz nicht von den abgedrehten und ausgeflippten Berliner Moralaposteln anhören! 

An Scheinheiligkeit sind diese Kinder der Sonnenblume nicht mehr zu überbieten! Darum - Setzen! - 6! (...) Das dürfen Sie denen auch am 13. März gerne ins Arbeitszeugnis schreiben!

Falls Sie weder in der Verbandsgemeinde Baumholder wohnen, noch in der Zukunftsregion-Westpfalz leben, können Sie ab hier das KINO durch den ordentlichen Ausgang verlassen und anfangen STROM zu sparen (...)

 

 

Für Westricher zeigen wir ab hier im Anschluss die Kurz-Reportage

 "Die Null-Kalorien-Diät der AöR Baumholder" -
Ein ÖKOMpark Heide-Westrich für die "Zukunftsregion-Westpfalz"

Rückblick: Kurz vor den letzten Kommunalwahlen im Mai 2014 konnte man für die Verbandsgemeinde Baumholder im Westrich folgendes Stimmungsbild erkennen (...)

Im Archiv der Rhein-Zeitung online lesen

Zukunftsregion Westpfalz als neue Heimat?

Sofern sich dieser Einsatz unseres VG-Chefs auch über die kurz darauf erfolgte Kommunalwahl 2014 stimmenbildlich in den Ortsgemeinden weiter durchgesetzt hat, dürften Sie eigentlich keine Zweifel mehr daran haben, was sich hinter der "Zukunftsregion-Westpfalz" verbirgt. Wer sich dermaßen leidenschaftlich für den weiteren Ausbau der Windkraft in der VG Baumholder einsetzt, muss nur einmal das vom Kreistag in Kusel bereits im Juli 2015 verabschiedete Klimaschutzkonzept danebenlegen, um einen Vorgeschmack auf eine noch weitreichendere Zerstörung naturlandschaftlicher Resourcen zu erhalten.   

Von der "Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) Energieprojekte VG Baumholder" wollen alle Ortsgemeinden profitieren!

Merkwürdig daran ist nur, dass die AöR bisher nicht ein einziges Energieprojekt aufgrund enorm großer Finanzrisiken selbst betreibt. Der windige Reichtum, der den VG-Ortsgemeinden Geld in die klamme Kasse spülen soll, ist und bleibt der "rot-grüne Fruchtzwerg" mit einem leistungsgerechten Brennwert von "0 Kalorien (kcal)"!

Die VG Baumholder wurde demnach bereits zu "Lemkes Lieblings Lemmming" entwickelt. In der "grünen Gunst" dürfte die Zukunftsregion-Westpfalz bei der Verteilung von 1000 Windrädern deshalb ganz weit vorne stehen!

Download der Kartenskizze in detailierterer Auflösung als PDF (Dateigröße: 2.7 MB)

Ihnen kann das gleichgültig sein, denn in der "Zukunftsregion Westpfalz" wollen schon allein wegen der "reizvollen Energielandschaft zig-tausend Neubürger in Goldgräberstimmung" leben! Jeder einzelne von ihnen könnte nach dem Schneeballsystem bald "so reich werden wie Donald Trump und seine Gefolgsleute", während sie wie George Soros es prognostiziert die Arbeit des IS erledigen. (...)

Dieser Luftstrom könnte uns in der VG zu den nächsten "9000 Klimaflüchtlingen" machen, die schweren Herzens ihre Heimat verlieren. Machen uns Windräder, die immer näher an unsere Dörfer heranrücken etwa attraktiver für zuzugswillige Neubürger? Werden wir von zusätzlichen Arbeitsplätzen profitieren, so wie es uns Staatsministerin Eveline Lemke weiss machen will? Baumholder als Schulstandort wurde bereits verloren! Mit zunehmender Verspargelung wird nicht nur unsere Naturlandschaft zerstört - wir riskieren darüber hinaus die bedingungslose Preisgabe des Truppenübungsplatzes Baumholder mit all seinen natürlichen Biotopen und Schutzzonen für seltene Tier- und Pflanzenarten und seiner eigentlichen Bedeutung für unsere Bundeswehr. 

Bisher hatte die Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe in ihrem RROP die Zielsetzung, dass Vorranggebiete für Windenergie einen Abstand von 4 Kilometern zueinander haben sollen. Diese Planung wird von derartigen Zielabweichungsverfahren und letztlich der Umsetzung des LEP IV ausgehebelt. So wie auch die SGD Nord förmlich "beharkt" wurde, sind das alarmierende Vorzeichen

Das Resultat davon wird sein, dass bisher garantierte Mindestabstände zu Wohngebieten weiter abgesenkt werden müssen, die uns ursprünglich vor den Tücken der Windkraft schützen sollten!

Wovon glauben Sie werden die Menschen im Westrich im Jahre 2050 satt, wenn die Erdbevölkerung von heute 7,32 Milliarden auf dann ca. 10-11 Milliarden Menschen angewachsen ist? (...)

Was soll das erst werden, wenn auch noch die Amerikaner anfangen zu flüchten? (...) Nur gut, dass wir im Westrich so viele bei uns integrieren können! (...) Bitte fühlt Euch wie zu Hause!

Karikatur von Klaus Stuttmann auf www.stuttmann-karikaturen.de

Glauben Sie wirklich noch daran, dass Sie immer noch bei Popcorn und Cola im KINO sitzen und Film gucken, dann sind Sie vermutlich ein "Umweltignorant", der weder von Flüchtlingspolitik und noch viel weniger von Wirtschafts- und Energiepolitik versteht!

Wie kann es sein, dass bei den zurückliegenden imissionsrechtlichen Genehmigungsverfahren für Windräder im Außenbereich rund um Baumholder auf naturschutzfachliche unabhängige Gutachten verzichtet wurde?

Eine Rotmilankartierung für die VG Baumholder existiert nicht! Hier herrscht die Auffassung, wo nicht untersucht wurde, kann man auch nichts kaputt machen, weil da ja nix ist!

Soweit von den Anlagenbauern allesamt Ersatzzahlungen ordnungsgemäß geleistet wurden, müssten der Landesregierung hierfür allerdings schon seit geraumer Zeit ausreichende finanzielle Mittel hierfür zur Verfügung gestanden haben! (...) (!!!)


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tv Donnerstag 28. Januar 2016 - 17:17 Uhr | | Artikel

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