Von der Schwampel-Regierung wünschen wir uns ...

- eine menschenwürdige Obergrenze für Windräder!

Verfassungsrechtlich ist die Obergrenze im Zusammenhang mit Flüchtlingen bekanntlich sehr umstritten. Es wäre aber verschwenderisch den Begriff vollends zu verteufeln.

Ein politischer Diskurs zur Einführung einer Windrad-Obergrenze sollte auch bei der sich abzeichnenden Schwampelbildung grundsätzlich keine pietätsgeladenen Berührungsängste auslösen. (...)

Als naturgesetzliche Gegner der Windkrafttechnologie würden wir es sehr begrüßen, wenn sich die neue "Schwampel-Regierung" dieser Idee unter dem Aspekt der gesamtgesellschaftlichen "Integrationsfähigkeit von 20.000 Windrädern" in Deutschland annehmen würde. (...) Zu berücksichtigen ist ja weiterhin, dass laut Studie "Integrierte Energiewende" der Deutsche Energieagentur (dena) mit einem bundesweit energiewendebasierten "Familienzuwachs" in der Größenordnung von 85.000 Stück bis 2050 gerechnet werden muss. Sollte man uns "von Oben" den Quotenzwang zum E-Auto verordnen, wird selbst dies zur Vollelektrifizierung Deutschlands nicht ausreichen. (...)

Wähler, Verbraucher und Bürger (auch die mit Wohnsitz in ländlichen Räumen) dürfen Wünsche und Hoffnungen noch bis Weihnachten äußern! (...) Danach ist Schluss mit lustig! Sollten die Grünen im Koalitionspokerstübchen das Energieministerium zugeschustert bekommen, dann wird es hier bald zappenduster! (...)


Karikatur: www.kleinert.de

Darf man unsere Naturlandschaften eigentlich nicht mehr bewusst als solche erleben? Sind die Leute blind geworden, oder rennen sie nur noch mit VR-Brille auf unseren Premiumwanderwegen rum? (...)
Was meinen Sie wie echt sich Reiseerinnerungen von Wandertouristen hier im oberen Nahetal anfühlen werden, wenn man ihnen u.a. synthetisch generierte Vogelstimmen und mehr direkt auf die Ohrmuschel einspielt? Angesichts des großen Bienensterbens degenrieren Wiesen und Wanderwege zum digitalen Le(e)rpfad. (...)

- mehr "Brot" und noch mehr "Spiele"!

Im Bundestags-Wahlkrampf musste man als Bürger ja bereits Vieles ertragen. So etwa auch die Auftritte unserer Politiker bei der Computerspielemesse Gamescom in Köln. Die Generalsekretäre aller politischen Parteien lobpreisten ausnahmslos und erwartungsvoll die rosige Zukunft der Digitalisierung und der Computerspiele. Sie überboten sich förmlich darin, den "daddelnden Wählern" nach dem Joystick zu reden. (...)

Erst kürzlich stand es in Zeitungen und Magazinen zu lesen, dass unsere Schulkinder immer dümmer würden, obwohl Bildungseinrichtungen und Eltern eine Menge Geld ausgeben, um ihnen die besten Lernmöglichkeiten am Computer zu ermöglichen.
Wenn man allerdings der aktuellen "Bildungsinitiative" der Kultusministerien Glauben schenkt, so finden sich die klügsten Köpfe angeblich an Schulen, in denen die Heranwachsenden "Wischkompetenz" auf Tablets erlernen. (...) Wischen kommt noch vor Lesen und Schreiben!* (...) Das war nie anders. Im frühen Kleinkindalter musste jeder von uns für einen bugfreien Toilettengang zunächst die Kunst der Systemanalyse studiert haben, bevor man sich ans Programmieren begeben konnte! (...) Nur per Trial-and-Error-Verfahren entdecken wir uns.

Demnach gibt es die klügsten Kinder bei uns im Nationalpark Landkreis Birkenfeld, wo der Umwelt-Campus Birkenfeld, eine Dependance der Hochschule Trier, dem Gymnasium Birkenfeld nun zahlreiche Tablet-PC's stiftet. Da fragt man sich, ob man in der Verbandsgemeinde Birkenfeld einen dukatenscheißenden Esel gefunden hat?  Wieso werden die Tablets nicht von der Landesregierung bereit gestellt? Bisher dachten wir stets, dass Schulpolitik Regierungssache ist - und sich diese mit Spezialinteressen von Sponsoren aus der Industrie nicht besonders gut verträgt!? (...) Wo kommt das Geld her? (...)

Hauptsache, die verdaddelten Kids erzielen Highscores beim Hinmeucheln von Pixel-Zombies. Wenn sie anschließend ihre Namen noch tanzen können, ist alles supi. So müssen sie später auch im Falle des Scheiterns im knallharten Auswahlverfahren zahlreicher Talentshows wenigstens nicht verhungern! (...)

Apropos Hunger! Windräder fressen auch immer mehr landwirtschaftlich genutzte Ackerfläche auf. Dass "die landwirtschaftlich genutzte Fläche schrumpft" stellt sogar das Umweltbundesamt fest. Als Grund wird die stete Zunahme von Siedlungs- und Verkehrsflächen (SuV) zwischen 2000-2015 genannt. Tier- und pflanzenreiche Biotope existieren immer weniger, dafür gibt es  eine Fülle von Bioenergiepflanzen wie Raps und Mais in Monokultur. Die werden bei uns haltbar gemacht, in Biogasanlagen verstromt und häppchenweise wie steckdosensicher in die Städte zu den daddelnden Kiddies exportiert. Bei der "Neuinanspruchnahme von Freiraumflächen" kommen beim Umweltbundesamt im Übrigen die Wörter "Energiewende" und "Windräder" NICHT vor. Hier leuchtet natürlich ein, dass Lobbyisten der Windkraftindustrie, die es auch beim Umweltbundesamt geben soll, keinerlei Zusammenhang mit diesbezüglichem Flächenverbrauch sehen.

Während andere fett absahnen, kommt der Hunger scheinbar mit jedem Windrad in die ländlichen Gebiete zurück. Hier trifft er sogar "Unbeteiligte". Wie viele Leute kennen Sie, die beim "Urlaubmachen auf dem Bauernhof", auf unseren Wanderwegen oder in der Juwelenstadt qualvoll vor einem Teller mit "Original Idar-Obersteiner Spießbraten" verhungert sind? (...)

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- eine Immobilienpreisaktivierung für den ländlichen Raum

Wenn Ihnen kirschkernkissenliebende Cowboys unserer Wohlfühlgesellschaft vom spießerhaften "Prenzlberg" vorheulen, wie unerträglich teuer die Lebenshaltungskosten in der Großstadt geworden sind, und sie deshalb viel lieber auf dem Land unter Windrädern leben würden, - zögern Sie nicht - machen Sie denen ein faires Angebot, weil ausgerechnet Ihre Immobilie mit Blick auf Windindustrieanlagen als "unverkäuflich" gilt! (...)

- eine Hüpfburg für alle!

Damit uns nicht langweilig wird, haben 6 Ortsgemeinden des Westricher-Nahetals die Anschaffung einer "Hüpfburg" beschlossen, weil jene, die bisher im Landkreis Birkenfeld von der OIE kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde, oftmals zu den zahlreichen Dorf- und Stadtfesten (auch wieder Brot und Spiele) nicht verfügbar war. (...)

In Wahrheit wird diese "interkommunale Zusammenarbeit" gerade dafür genutzt, den Widerstand in der Bevölkerung gegen aktuelle Windkraftpläne im oberen Nahetal klein zu halten (siehe unten). Den Leuten wird Honig ums Maul geschmiert und anschließend lässt man sie in ihrer naiven Leichtgläubigkeit rumhüpfen!

Also: Wir wünschen uns zu Weihnachten - eine schwampelnde Merkel-Hüpfburg im Bundestag! Ein weiterer Vorteil hiervon läge auch darin, dass man sogar auf eine strenge Sitzordnung der Fraktionen verzichten könnte.

Yippie!*?!

Autor: tv | Sonntag 15. Oktober 2017 - 05:25 Uhr | |
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