"Du Schatz, unser Kühlschrank ist jetzt online!"

Das "Internet der Dinge" und die Zukunft der Stromversorgung

Kennst Du das "Internet der Dinge"? (...) Nein? (...) Das macht nix - 88% der Deutschen können sich unter diesem Buzzword auch nichts Konkretes vorstellen (...) Und vor drei Jahren war das Internet selbst für Angela  noch absolutes "Neuland"!?! (...) Einige geheimdienstliche Abhöraktionen später war es urplötzlich auch an ihrem Handy angekommen. Unsere Politiker*Innen verwenden den Begriff auch im Wahlkampf sehr gerne, weil er ihnen von Chefstrategen zuvor marketingmäßig eingeimpft wurde. (...) Wo ist also dieses "Neuland"?

Stell Dir eine Welt vor, in der alle elektronischen Geräte frei miteinander kommunizieren können und die das Leben unserer Gesellschaft mehr und mehr prägen! Die Geräte - oder die "Dinge des Internets" - besitzen naturgemäß keine "Power-Off-Taste", denn sie sind allzeit bereit Dir Entscheidungen des täglichen Lebens abzunehmen. Im Gegenzug zu den vielen Bequemlichkeiten unseres digitalen Daseins füttern wir sie ständig mit Strom. Die Geräte im Internet der Dinge kennen keinen Stromsparmodus, weil sie sich immer und überall "einander mitteilen" müssen - sie kommunizieren miteinander. Das bedeutet, sie tauschen elektronische Datenpakete bestehend aus NULLEN und EINSEN. Sie haben sich viel zu erzählen - genau so, wie wenn Du telefonierst. Der Unterschied ist, dass Dir der Telefonhörer noch keine 24 Stunden am Tag an der Ohrmuschel klebt! - noch nicht! (...)

(...) Oder "smartes Agreement" (Zugeständnis) im Atom-Deal? Große Stromanbieter werden beim Bau von Windrädern künftig vom EEG 2016 bevorzugt. Genau das wird passieren! Und es wird das sein, was sich die Landesregierung für Baumholder mit seiner "AöR" (Anstalt des öffentlichen Rechts - Energieprojekte VG Baumholder) ausgedacht hat! Das "Innogy Highspeed" ist dabei lediglich ein "smartes Gimmick" um einen bürgerschaftlichen Widerstand gegen die "naturlandschaftliche Transformation in großem Stil" klein zu halten. Sorry, aber dafür darfst Du am Ende auch noch extra bezahlen, weil "Innogy" nun mal "keine Stromflatrate zum Schnäppchenpreis im Angebot" haben dürfte! Die Politik in den Ortsvereinen Baumholder - SPD, FWG, CDU, FDP, Linke, Grüne und sogar die AfD - alle hüllen sich in Schweigen trotz "beeindruckender Schwarmintelligenz". (...) Schade eigentlich, dass man diese an der Basis nicht mehr nutzt, denn die Denkarbeit zum parteipolitischen Diskurs wird uns von Oben auch gleich abgenommen. Das spart mächtig viel Energie und die mittels EEG gemessenen Hirnströme sichern nur noch das eigene politische Überleben im Standby-Modus!
Der wache Bürger freut sich währenddessen, wenn er so etwas zu lesen bekommt:

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Nahe-Zeitung v. 09.11.2016 - Ein Hinweis auf Smart Villages???

Jetzt TRUMPt mir doch gleich einer die STORCH! (...) This is terrible news! Bedeutet das etwa im Umkehrschluss, dass "die meisten (Orts-)Bürgermeister in Rheinland-Pfalz doof" sind? Ja wer weiß, vielleicht sollte sich der Städte- und Gemeindebund gerade bei uns mehr mit der Frage zur Rolle der Arbeit und der Zukunftsfähigkeit von Baumholder beschäftigen, als mit der Überalterung kleiner Dörfer? Warum sollten wir nur Senioren und Windräder aufs Land holen?

Americans, make yourself at home!

US-Air Force Band
"Touch 'n Go" Ramstein am 26.5.2016 in Schwollen

Im Januar wird Donald Trump als 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ins Weiße Haus einziehen. Und bei uns, wo deutsch-amerikanische Freundschaft gelebt wird, ist der Weg nach Washington kürzer als anderswo. Dazu kommt, dass Trump auch deutsche Wurzeln hat - denn immerhin ist er Pfälzer. Darüber hinaus haben die USA mit der Demokratie langjährige Erfahrung - so wie Rheinland-Pfalz auch als die Wiege der deutschen Demokratie gilt. Hier wie dort wird man schnell feststellen, dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wurde. Die US-Air Force Band Touch 'n Go aus Ramstein wusste das Publikum bei der ersten Jahresfeier des Nationalparks Hunsrück-Hochwald bestens zu unterhalten.

"Amerika wird Amerika bleiben!"

Jetzt aber mal Hand auf's Herz: Steht denn zu erwarten, dass wegen Trump eine neue Flüchtlingswelle der Bildungselite Amerikas einsetzt? Bestimmt nicht! (...) Aber falls doch, können wir ihnen hier zurufen: "Welcome to Baumholder, Germany!" - "Make yourself at home cause American refugees are welcome here!" (...) Ich persönlich würde mich z.B. sehr über Beyoncé, Lady Gaga und Robert de Niro in Baumholder freuen. (...) Vielleicht könnte man den Stars den Weg von Kanada nach Europa zeigen; jetzt wo man mit CETA schon mal eine transatlantische "Fluchtroute" gebaut hat.
By the way, (...) während die Politiker unseres überheblich wirkenden Deutschland und Europa noch darüber fachsimpeln, wie TRUMP, ERDOGAN und BREXIT passieren konnten, (...) wie wäre es, wenn man mal auf das guckt, was den Bürgern wirklich fehlt oder wovon sie mehr als genug haben? (...) Ohne jetzt auch nur eines dieser politischen Phänomene unserer Zeit hochstilisieren zu wollen; Bürgerinitiativen Gegenwind bilden sich nur dort, wo sich "demokratisches Stimmvieh" unverstanden und benachteiligt fühlt.
Es muss mal die Frage in den Raum gestellt werden, ob es nicht die eigene Politik (bis runter auf die kommunale Korruptionsebene) ist, die uns beim verordneten Windwahn "permanent zwischen die Beine grapscht"? Über die steigende EEG-Umlage wird schon seit 2000 an unserem Hosensäckel rumgefummelt. Man befindet sich also in sensiblen (Körper-)Regionen.

Südchinesisches Meer statt Bostalsee und Baumholderer Weiher?

Dort, wo man den Menschen in ländlichen Räumen mit "Modernisierung" Natur und Heimat zerstört, Wind, Sonne und der Strom daraus das Volk weder in Brüssel, Berlin noch Baumholder satt macht, braucht es andere Konzepte! Sonst könnten mit Windrädern gespickte "Potemkinsche Dörfer" entstehen. Immerhin schnelles Internet hätten die dann alle, sogar auf den Friedhöfen. Auf der Datenautobahn der Dörfer stirbt es sich mit "Highspeed" dann doppelt so schön. Die Smart-Villages des Baumholderer Westrich könnte dieses Schicksal dann nach 1937 sogar ein zweites Mal ereilen. Heimat - verloren! Im Tausch dafür erhalten wir eine chinesische Weltfabrik am Umwelt-Campus Birkenfeld, die technisches Wind- und Solar-Gedöhns produzieren wird. Die Landschaften rund um den Bostalsee und des Baumholderer Weihers könnten plötzlich zum "Südchinesischen Meer" zusammenwachsen, in dem "Offshore-Windparks" errichtet werden. Auch damit haben die Chinesen ja in Deutschland schon viel Erfahrung gesammelt. Badespaß garantiert! (...) Baden gegangen sind ja auch die Grünen bei den Landtagswahlen in RLP.
2,6% haben die Grünen im März 2016 in der VG Baumholder geholt. Für die ehemalige äußerst windradaffine Politik der "emeritierten" Wirtschafts-, Energie- und Klimaschutzministerin Eveline Lemke (Grüne) wie für die der Umweltministerin Ulrike Höfken u.a. liegt darin "nur der verdiente Lohn". Wen haben sich die Bürger aus der VG Baumholder denn dann ins Rathaus am Weiherdamm gesetzt? Na? (...) Wenn Du mich fragst, dann hat dort mittlerweile eine Kompetenz-Verhinderungs-Kompetenz aus Heimbach Einzug gehalten, die auf "listige Art und Weise von der SPD und der FWG" zur Bürgermeisterwahl eingefädelt worden ist. Manch einer würde heute sagen, dass man urplötzlich nur noch die Wahl zwischen "Pest und Cholera" hatte. Kommt Dir das bekannt vor? (...) Es hat ja schließlich niemand behauptet, dass es stets nur um US-Präsidentschaftswahlen gehen muss, wenn sich der Wähler anschließend über deren Ausgang verwundert die Augen reibt. Das können wir im Kleinen auch! (...)
Wo ist sie also hin - die politische Willensbildung des Volkes, an der unsere Parteien nach Artikel 21 Abs. 1 Grundgesetz mitgewirkt haben? (...) Tja, so ein Mist; das kommt dabei raus, wenn man dem Volk die freie Wahl lässt! (...)

"Oh Eveline, dann komm doch nach Berlin!" (Cem Özdemir, Grüne)

Für die verbleibenden Poker-Spieler wird im September 2017 dann am "final-table" um "Big Business und Big Data" gezockt. Deutschland dagegen droht der u.a. von Eveline Lemke für Rheinland-Pfalz eingeleitete naturlandschaftliche radikale Räumungsverkauf!

In einer globalen Zeitenwende der Systeme und des "politischen" Klimawandels, hier, heute und morgen werden uns enorm wichtige Entscheidungen abverlangt:

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Ideal zu Weihnachten!

Heute noch
Freude schenken

mit dem Wildkatzenkalender 2017 der

Verein zum Schutz von Landschaften, Wäldern, Wildtieren und Lebensräumen

Heute noch
Mitglied werden!

  1. Werden Menschen in Aleppo und anderswo hungern müssen während wir unser Weihnachtsfest feiern?
  2. Wer wird beim Casting für das Amt des Bundespräsidenten neben Frank-Walter noch für den Recall bei der Bundesversammlung zugelassen? (...)
  3. Darf Angela weitermachen oder ist jetzt mal Horst, Sigmar, Ursula, Sahra, Olaf, Martin, Andrea, Hannelore, Günther oder Win(d)fried dran? (...)
  4. Darf die Bundeswehr den Truppenübungsplatz Baumholder kampflos den Chinesen überlassen damit diese uns dort im FFH-Schutzgebiet mit freundlicher Unterstützung der EU-Kommission, der SPD und der FWG auch noch Windräder hinbauen? (...)
  5. Wie geht's weiter am Frankfurt-Hahn Airport?
  6. Werden wir zur planwirtschaftlich handelnden kommunistischen Klein-Kolonie Chinas? (...)
  7. Brauchen wir gleichmachende Freihandelsabkommen oder einfach nur echten marktwirtschaftlichen Wettbewerb?
  8. Wird der Flughafen Berlin BER, der schon lange Willy Brandt's Namen trägt, endlich eröffnen nachdem auch Helmut Schmidt seinen Flughafen in Hamburg bekommen hat?
  9. Wird neben Innenminister Roger Lewentz (SPD) nach Amtsantritt von Trump im Januar 2017  auch die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und der VG-Bürgermeister Bernd Alsfasser (FWG) im Kompetenzteam der Bundeswehr mit nach Washington reisen? (...)
  10. Soll es neben dem Verteidigungsbündnis NATO auch eine Europaarmee geben?
  11. Kann es unsere Demokratie verkraften, dass man Mitglieder des Bündnis Energiewende für Mensch und Natur e.V. und weitere Bürgerinitiativen in Rheinland-Pfalz und im Saarland, die den Naturschutz im klassischen Sinne als oberstes Ziel ansehen, von einem BUND-RLP-Funktionär und grünen Landespolitikern als "Extremisten" und "Windkraft-Pegida" bezeichnet und herabgewürdigt hat? (...)
  12. Wie glaubwürdig ist die FDP in RLP noch, wenn sie vor der Landtagswahl 2016 die Ehre von Naturschützern heldenhaft verteidigt, nur um sie nachher "durch das sich Gemeinmachen" mit der SPD und Grünen wieder mit Füßen zu treten? (...)
  13. Werden wir deshalb (im Gegensatz zu den Grünen in Münster) "selbstkritisch, unquem" und sachlich bleiben? (...)
  14. Wird Jan Böhmermann im Tausch gegen die Pressefreiheit und zur Aufrechterhaltung des EU-Türkeiabkommens doch noch an Erdogan ausgeliefert - oder kehrt Edward Snowden freiwillig in die USA zurück weil ihn Trump begnadigt? (...)
  15. Wird Eveline, die Preisträgerin unseres Pfälzer Pinocchio-Awards 2016, Cem Özdemir's und Simone Peter's Ruf nach Berlin folgen?

Foto: Peter Endig/DPA

"Oh, Eveline - Mir graut vor Dir!" (...) Sich einen "Atomkraft? Nein danke"-Aufkleber aufs E-Auto zu pappen reicht leider nicht! Aber jetzt willst Du's uns "von ganz Oben richtig besorgen"! Ich höre Simone Peter und Cem Özdemir ja schon nach Dir rufen!? (...) Bitte bitte vergiss auf Deiner Reise nach Berlin nicht unsere 2,6% Zustimmung mitzunehmen, die wir Dir gerne als Wegzehrung mit in den Koffer legen! (...)

Vielleicht ist der schwarz-grüne D-Zug, in dem schon der Winfried Kretschmann sitzt, für Dich aber auch schon abgefahren und Du bevorzugst deshalb einen rot-rot-grünen Berliner-Bummelzug? Wie auch immer, wir würden gerne mal Dein Ticket sehen - egal ob Du nun "1. Klasse" oder doch lieber "2. Klasse" fahren willst! (...) Das ist aber auch ein Farbspielchen geworden! Man findet sich ja im eigenen Land nicht mehr zurecht - weil alle um die verhuschte politische Mitte herum schwirren! (...) Und auch südlich um den Nationalpark Hunsrück-Hochwald herum erkennt man den Wald vor lauter Bäumen - Quatsch - Windrädern nicht!

Eveline, Du verspottest Bürgerinnen und Bürger - Deine Mitmenschen, die sich gegen Wildwuchs von Windrädern wehren. Du sprichst in diesem Zusammenhang von einer "musealen" und "klischeehaften Umweltpolitik mit Sehnsucht nach einer heilen Welt und einer heilen Natur"! Hinter Deinen eigenen politischen Ambitionen mit einer "strafferen Führung" soll selbst das "grüne Kollektiv" (die Mitglieder), das bisher in beispielhafter Weise in demokratische Entscheidungsfindungen eingebunden war, zurückstehen. Dir stellt sich die Frage, ob man die Grünen zu einer "Scharnierpartei" machen solle, die im "Koalitions-Poker" mitmischt. Auf gut Deutsch heißt das so viel wie, "es ist Wurscht, mit wem wir koalieren - Hauptsache wieder auf der Regierungsbank sitzen"!

Entlang der pfälzisch-saarländischen Landesgrenze treffen gleich mehrere Gebietskörperschaften zusammen, die sowohl über die Raumordnungsplanung der Länder, wie der Genehmigung von Bauanträgen in der VG Baumholder (BIR), in Freisen (WND) und Kusel (KUS) zu entscheiden haben. Da jeder Gebietskörperschaft im Baurecht durch den Bundesgesetzgeber eine "eigenständige weitreichende Planungshoheit für Windkraftanlagen" eingeräumt wurde (§ 35 Abs. 1 Nr. 5 BauGB) werden die Interessen der Ortsgemeinden mit wachsender Zahl an Windkraftanlagen "gleichgeschaltet". Wenn die Bürger dann aufgewacht sind, ist es leider meist zu spät und die Bergrücken des Nordpfälzer Berglandes sind auf unbestimmte Zeit naturlandschaftlich entstellt.

Im Mai 2014, noch kurz vor den Kommunalwahlen in RLP, hat der damalige Bürgermeister der Verbandsgemeinde Baumholder Peter Lang durch persönliche Vorsprache bei der SGD Nord in Koblenz zahlreiche Bedenken gegen WKA-Standorte ausräumen können.

Oh Peter, dann wirsch'de ewe (...)
Landrat in Kusel?

Soweit sich durch die im Prozess befindliche Verwaltungsreform plötzlich auch Änderungen in den Gebietszuschnitten der Verbandsgemeinden und der Landkreise Birkenfeld und Kusel ergeben sollten - wovon für Teile der VG Baumholder auszugehen ist - darf man gespannt sein, WEN es (womöglich dann als Landrat für die SPD) nach Kusel gezogen hat! (...) Malu wird's schon richten!

"Viele Politiker erfüllen ihre Aufgaben nicht! Sie gehen einfach ihrer eigenen Karriere nach!"
Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD)
in seinem Buch:
"Was wird aus Deutschland?, 1994"

"Deutschland wird Deutschland bleiben!"
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU), 2016 (...)

Liebe Angela, könntest Du Deine Aussage bitte etwas genauer formulieren? Ich bin mir nicht sicher, ob ich Dich da in allen Punkten richtig verstanden habe. (...)
Du kommst mir zwar jeden Abend per Fernsehgerät auch in mein Wohnzimmer, aber an diesem Punkt bin ich immer komplett verwirrt. (...) Einigen Bürgerinnen und Bürgern treibt das tiefe Sorgenfalten auf die Stirn. (...) Will Barack immer noch mit Dir zusammen TESLA fahren und Dir zeigen, was noch so alles möglich ist - im Land der unbegrenzten Möglichkeiten? (...) Scheiße, gerade habe ich wieder eine Panikattacke! (...) Vielleicht hat Dir der coole Barack auch gesagt, dass "nur die Hinterwäldler im mittleren Westen der USA" und nicht das "Silicon Valley" den Trump gewählt haben? Bei den einfachen Leuten vom Land - in den Great Plains gibt es nichts außer Corn and Wheat - also auch keine schützenswerte Natur? Die Bürgerinnen und Bürger dort sollten zu "Windfängern" gemacht werden! Nationalparks gibt's da auch! Aber wir sind ja zum Glück in Deutschland. Doch mir kommt das bekannt vor. (...) Sind wir für Dich etwa auch "hinterwäldlerische Windfänger"? (...) Erwarte von mir kein Verständnis für diese verquastete neo-liberale Politik der Unvernunft! (...)
Nein, "Wutbürger" bin ich nicht! Ich besitze einen "Pass der Bundesrepublik Deutschland"! Als persönlich "abgehängt" fühle ich mich auch nicht! – Mit Problemen alleingelassen trifft es wohl besser! Abgehängt fühlt sich unsere Region. Heute habe ich meinem Patenkind Sia-Hami einen Brief geschrieben. Ich tue mich schwer damit einer Dreijährigen aus Guinea die Schönheit meiner Heimat zu beschreiben, weil ich gerade erlebe, wie man sie Stück für Stück kaputtmacht. Ihr Vater ist Reisbauer, ihre Mutter kümmert sich um den Haushalt. Sie sind auf finanzielle Hilfen angewiesen, denn die Reisernte macht die Familie allein nicht satt. Es sind Christen und deshalb feiern sie auch in Afrika Weihnachten. Einen Teddybär und ein Foto meiner Heimat wird Sia-Hami zu Weihnachten von mir bekommen. Wozu die vielen Windräder da sind, die das Panorama meiner Heimat verschandeln, kann ich ihr nämlich nicht erklären!
Da wir in Deutschland mittlerweile schon die Kommunikation mit Kühlschränken erlernt haben und unsere Schüler „in der Grundschule Mondsonden programmieren“, sollte das für Dich aber kein Problem sein.
Dann mach mal – "Neuland"!

"Bei uns gibt es angeblich nichts was schützenswert ist" - Dabei hat bisher nur niemand bei uns danach geschaut!"

Aussagekräftige und unabhängige naturschutzfachliche Gutachten wurden hier nicht in Auftrag gegeben oder sie widersprechen in wesentlichen Teilen den Umweltberichten (siehe skizzierte Wildtier- und Vogelzugkorridore im RROP 2014) der (ehemals für die Raumplanung zuständigen) Planungsgemeinschaften. Auch die zuvor festgelegten Abstandsregelungen von "Windparks" zueinander wurden hier durch sog. Zielabweichungsverfahren einfach außer Kraft gesetzt. In vielerlei Hinsicht erinnert diese radikale Vorgehensweise an Stalinismus. (...) "Das wird jetzt so gemacht - Basta!" - oder im Stile einer hollywoodmäßigen Borg-Drohne à la StarTrek: "Widerstand ist zwecklos!" (...) Ist das so, oder darf das Volk darüber noch mal nach demokratischen Grundsätzen vorher abstimmen? Oder müssen wir das "assimilieren", was uns die politische Schwarmintelligenz der Kommunal- und Landespolitik als zementierte ideologische Richtlinie vorgibt?

"Es kann nicht sein, was nicht sein darf!"
- Auch die SPD in Baumholder und Kusel schaut für "windiges Geld" systematisch weg!

Dabei könnte jeder, der im Herbst und im Frühjahr einmal an den Himmel schaut, ganze Hundertschaften von Kranichen und anderen Zugvögeln zwischen Glan und Nahe beobachten. So auch 2016.

Im Verordnungsentwurf des Landesentwicklungsprogramms IV (3. Teilfortschreibung) vom 27.09.2016 wird das  gesamte Nordpfälzer Bergland in der Bewertungsskala für landesweite Kulturlandschaften "als unbedeutsam gekennzeichnet" (vgl. Karte 20 Seite 8).

Auch für die sich hierin befindlichen Natura 2000-Gebiete (FFH- und Vogelschutzgebiete) sieht die Landesregierung (SPD, FDP, Grüne) unter Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) keine nennenswerten Konfliktpotentiale. Dies gilt auch für das Schutzgebiet auf dem Truppenübungsplatz Baumholder (vgl. Karte 20c Seite 10).

Und schwupp di wupp passiert es dann, dass wiederrum andere Köpfe bei der SGD Nord und Süd "durch persönliche Vorsprache windkraftaffiner Kommunalpolitiker" die naturschutzfachlichen Bedenken plötzlich fallen lassen. Wie kann das sein? (...)

Als Bürger bleibt uns dann nur die Pflicht im Wege der Öffentlichkeitsbeteiligung zu intervenieren. Das werden wir auch hier wieder tun!


HINWEIS: Die Kreisverwaltung Birkenfeld gibt auf ihrer Internetseite die Öffentlichkeitsbeteiligung zur Dritten Teilfortschreibung des LEP IV bekannt.


Weitere zusammenhängende Artikel:

"Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!"

(...) Dein neuer Kühlschrank, Dein Fernseher, Deine Waschmaschine, Dein Auto - ja Dein ganzes Zuhause soll im Internet der Dinge "smart" sein. Smarte Dinge erfordern eine smarte Stromversorgung. Die passenden Produkte werden u.a. auch von RWE mit "Smart Home" angeboten. Und das, was sich unsere Geräte über den Router zu (er)zählen haben, protokolliert künftig der "Stromzähler". Auch er soll nach dem Willen unserer Bundesregierung zu einem intelligenten "Smart-Meter" werden - ein Stromzähler also mit eigenem Internetanschluss. Ein "smartes Auftreten" ist nicht nur im Sinne von "Cleverness" und "Schläue" zu verstehen, sondern kann zugleich auch "Verschlagenheit" oder "Listigkeit" sein.
Der Satz "Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!" klingt aus dem Munde von Lindgren's Pippi Langstrumpf überhaupt nicht listig. Vielmehr ist Pippi's Ausruf Ausdruck einer lebensbejahenden aber unbekümmerten Kindheit.

"Wir haben die Liebe zur Natur und zur Poesie in der Politik verloren!"

Im Erwachsenenleben holt uns die Realität dagegen immer wieder ein. Natur ist in jedem Alter "real"! Deren Gesetze sind genauso unerschütterlich wie unbestechlich. Die Natur bestimmt unser irdisches Dasein.


Veranstaltungstipp

Dr. Martin Flade
und
Dr. Klaus Richarz

"Von der Energiewende zum
Biodiversitäts-Desaster"

Die Energiewende braucht eine Naturwende!

Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Naturschutzinitiative und der Deutsche Wildtierstiftung.

Termin: Freitag, 18.11.2016, 19:30 Uhr
Ort: 64385 Reichelsheim, Bismarckstraße 24, Haus der Vereine, Adlersaal
Referenten: Dr. Martin Flade, Dipl. Biologe, ehem. Leiter des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin, Autor des Beitrages "Von der Energiewende zum Biodiversitäts-Desaster".
Dr. Klaus Richarz, Dipl. Biologe, ehem. Leiter der Staatl. Vogelschutzwarte Rheinland-Pfalz/Hessen/Saarland, ist Verfasser der Studie "Windenergieanlagen im Lebensraum Wald".
Leitung: Prof. Kerstin Schultz, Fachbeirat Naturschutzinitiative
Kosten: Eintritt frei, Spende erwünscht.


Die Politik habe "die Liebe zur Natur und der Poesie verloren", sagte Oskar Lafontaine am 03.11.2016 bei der Infoveranstaltung "Naturschutz auf Kosten der Natur - Wie die saubere Energie unsere Umwelt zerstört" in Saarlouis. Hierzu luden die Bürgerinitiativen, das Bündnis Energiewende für Mensch und Natur e.V. und Die Linke Fraktion im Landtag des Saarlandes ein.

Die Grenze eines ökologisch vertretbaren Wirtschaftswachstums ist längst überschritten

Gemeint hat Oskar Lafontaine damit eine Politik, die im Zuge fortschreitender Technisierung (in der Industrie 4.0) den Menschen immer weiteres Wirtschaftswachstum und Wohlstand verspricht. Dabei leben wir in Deutschland - einem modernen Industrieland - jetzt schon weit über unsere Verhältnisse! Trotz dem sind wir nach wie vor dazu bereit, Mensch und Natur weiterhin auszubeuten. Damit uns unser Gewissen nicht plagt, zieht sich unsere Gesellschaft dann gerne ein grünes Mäntelchen über, um andere Freveleien reinwaschen zu können. Dieser Vorgang nennt sich dann neudeutsch "Greenwashing".

Enoch zu Guttenberg bei seiner Rede im Theater am Ring in Saarlouis
Foto v.l.n.r.: Dagmar Ensch-Engel, Oskar Lafontaine, Uwe Anhäuser

"Diese Windräder, die jetzt schon da stehen, sind nur ein Zeichen, dass wir nicht aufhören zu verbrauchen. Und wenn dann unsere letzten Landschaften auch noch verbraucht sind, dann ist es vorbei!"

"Einen Strom - 'Ökostrom' zu nennen, der Vögel kaputt macht, der Landschaften zerstört, der Menschen und ihre mühsam gebauten Häuser entwertet, also das ist einfach der falsche Weg!", so äußerte sich Enoch zu Guttenberg im SR "aktueller bericht". Mit Kommentar von Christoph Hassel, dem Landesvorsitzenden des BUND Saar, auf SR-Website: "Zu Guttenberg macht Dampf gegen Windkraft".

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Videoclip aus SR-Mediathek.de: aktueller bericht vom 04.11.2016 anschauen

Bemerkenswert ist, dass Enoch zu Guttenberg und Oskar Lafontaine gleichermaßen den Wettlauf um die ökologisch-grüngefärbte Ausbeutung unserer Naturlandschaften zu recht anprangern. Für einige scheint dies auf den ersten Blick in einer durcheinander geratenen politischen Welt irritierend zu sein. Das ist es aber nicht. Genau so, wie Lafontaine kritisiert auch zu Guttenberg eine durch das EEG beförderte "Umverteilung von unten nach oben". Beide haben erkannt, dass die Energiewende in der jetzigen Form einen unerträglich großen Druck im vermeintlich grünen Look auf unsere Natur- und Kulturlandschaften ausübt.
Wirtschaftswachstum war noch in keiner Epoche tatsächlich "grün" - und obendrauf ist es heute nicht mehr "sozial". Irgendeiner hat dabei immer verloren!
Schön ist es deshalb immer, wenn man sich gemeinsam zuhören kann und seine Miteinander zu verstehen versucht. Das unterscheidet uns zum Glück noch von einem Deutschland in 1932. (...)

Ökologische Schäden durch Wald- und Landfraß werden vom "technischen Umweltschutz" ausgeblendet

Es herrscht bei uns der Irrglaube vor, dass der "Ökostrom ja sowieso irgendwie da ist", weil die Sonne scheint oder irgendwo der Wind weht. Das ist blanker Unsinn, denn er ist "nur dann sowieso da", wenn man die ökologischen Schäden durch den zunehmenden "Wald- und Landfraß" (= Flächenverbrauch) einfach aus der Betrachtung rausdefiniert.
Die Schäden, die durch diesen Raubbau entstehen (gerade bei uns in Deutschland), lassen sich dabei auch genauestens beziffern. Und die dafür vorgesehenen Ausgleichszahlungen als "Kompensationsmaßnahme" sind ein schlechter Witz; gerade wenn den "technokratischen Naturschändern" beim Verrichten ihrer Zerstörung auch noch großzügige Rabatte von bis zu 90% gewährt werden. (...) Diese wirkt zeitlich als sog. Dauerdelikt fort. Das ist es auch, was zu Guttenberg zurecht als "Verbrechen des Staates" bezeichnet.

Naturschutz im klassischen Sinne ist die wichtigste Aufgabe der Raumordnungsplanung

Im Übrigen steht dieser Verbrauch an Wald- und nutzbarer Landflächen in den Außenbereichen unserer Kommunen in direktem Widerspruch zu den von unserer Politik definierten Ziele der Landesentwicklungsprogramme (vgl. Z31 LEP IV RLP). Der Naturschutz im klassischen Sinne ist auch unmittelbar die wichtigste Aufgabe der Raumordnungsplanung. Dieser wird aber nicht nur im Saarland und in Rheinland-Pfalz permanent ausgehöhlt. Grotesk ist es deshalb, dass den Landkreisen St. Wendel auf saarländischer und Birkenfeld auf rheinland-pfälzischer Seite "ein Nationalpark geschenkt" wurde. Mit diesem Instrument rechnen sich beide Landesregierungen ihre Freveleien gegenseitig schön.

Nein, lieber Oskar, die Pälzer sin ned schlauer wie die Saarlänner! - Es sind die Bayern! - wenngleich es dort "Hofreiter" geben soll. "Vom Hofe reiten" dagegen sollte nach der Landtagswahl am 27.03.2017 im Saarland (und nach unserer geteilten Einschätzung) bestenfalls die Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer (CDU).

Ob im Saargau, im Bliesgau, der Mosel, an der Nahe, dem Westrich und Kurpfalz, dem Pfälzer-Wald, vom Hunsrück bis ins krumme Elsass, dem Siegerland mit Westerwald und der Vulkaneifel - alle gucken wir wegen der "10Hoch-Horst-Regel" neidisch nach Bayern! (bezogen auf die geltende Abstandsregelung von Windkraftanlagen zu Wohnsiedlungen!)

Die Katze ist aus dem Sack! BUND Saar bekräftigt politische Bestrebungen zur "radikalen Transformation" unseres Gesellschaftssystems (...)

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Artikel aus der Saarbrücker Zeitung lesen

"Je mehr wir verbrauchen, desto mehr sparen wir" ?

Um den Strombedarf für das Internet der Dinge in einer global agierenden Industrie 4.0 befriedigen zu können, muss die Zahl der Stromerzeugungsanlagen ständig mitwachsen. Windräder, Biogasanlagen inklusive Mais- und Rapsfelder und Solaranlagen sind allesamt Paradebeispiele für einen immer größer werdenden flächenmäßigen Raubbau in den ländlichen Räumen. Das ist auch so eine "radikale Transformation" unserer Lebensräume. Wem kann so eine Veränderung schon gefallen? Wer von uns wurde gefragt (...)

Der werbeverblendete Ausruf eines Self-Made-Millionärs: "Je mehr wir verbrauchen, desto mehr sparen wir!" ist zu gleichen Teilen großkotzig, grotesk und dumm!

Wo geht die Liebe hin, wenn sie durch den Magen durch ist? (...) Was ist mit dem sozialen Zusammenhalt in unserer mittlerweile empathielosen Spaßgesellschaft?

Warum Du klüger als Dein Kühlschrank sein solltest, erfährst Du hier beim

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Autor: tv | Donnerstag 10. November 2016 - 18:06 Uhr | |
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Fachkonferenz der Energieagentur RLP offenbart Groteske

Gegenwind bei der Fachkonferenz Klimawandel im Hunsrück

Neben Landrat Dr. Marlon Bröhr begrüßte Staatssekretär Dr. Thomas Griese (Die Grünen) vom Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten die Teilnehmer der Fachkonferenz "Klimawandel im Hunsrück - was uns droht, was wir tun können" am Dienstag, den 06.09.2016 in der Hunsrückhalle in Simmern. In seiner Einleitung zu den nachfolgenden Beiträgen von Prof. Dr. Manfred Stock vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V. und des Leiters des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) am Umwelt-Campus Birkenfeld Prof. Dr. Peter Heck führte er aus, dass die Aufzeichnung von Wetterdaten beginnend von 1970 bis 2000 darauf schließen ließen, dass die gemittelte Jahrestemperatur im Hunsrück bis 2050 um 1,7-3°C steigen könnte. Vor diesem Hintergrund seien "flächendeckende" Smart-Villages in Rheinland-Pfalz geboten.


Veranstaltungstipp


Foto: Torkler

Während seines 30 minütigen ansonsten gut illustrierten Beitrags zu den Folgen des Klimawandels ließ sich Prof. Dr. Stock zu einer gewagten Aussage hinreißen, dass für den gesamten Mittelmeerraum ausbleibende Niederschläge Fluchtgrund für Menschen aus Syrien und Jordanien sein könnten.

Ziemlich respektlos trat Prof. Dr. Peter Heck seinen Zuhörern gegenüber. Es gäbe Leute, die wollten weder die Energiewende noch Flüchtlinge. Argumentativ willkommen waren ihm diese jedoch gleich im anschließenden Satz, mit dem er ein Katastrophen-Szenario entwarf. Demnach würden bedingt durch den Klimawandel noch mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Für den gesamten europäischen Raum nannte er die Zahl 300 Millionen! Also doch: Flüchtlinge - eine Bedrohung?

Null-Emissions-Regionen schöngerechnet!

Ihm würde man immer Milchmädchenrechnungen vorwerfen, meinte Heck, aber noch nie hätte einer seiner Gegner eine korrekte Berechnung vorgelegt. Den Rotmilan und Fledermäuse würden nun auch alle kennen, übrigens habe er die schon früher gekannt. Wie Heck selbst mit Zahlen umgeht, mit denen er konfrontiert wird, zeigte er wieder einmal, indem er sie als falsch abschmetterte, ohne sie zu korrigieren. Das ist typisch, das ist Heck.


Foto: Torkler

„Wir wissen wie viel Windradkapazität
wir brauchen. Wir brauchen mehr, das ist richtig. Das wird vielen Leuten hier nicht passen! Es wird aber so kommen!“
Zahlen nannte Heck dagegen keine!

Das Thema Windenergie sollte auf dieser Tagung eine untergeordnete Rolle spielen, doch offenbar geht es nicht ohne. Im Energiekonzept für den Rhein-Hunsrück-Kreis hat sein IfaS-Institut das Ziel definiert, bis zum Jahr 2014 mit erneuerbaren Energien das 2,3-fache (230%) dessen an Strom zu erzeugen, was die Region selbst verbraucht (Quelle: Energiesteckbrief des Rhein-Hunsrück-Kreises und dem Integrierten Klimaschutzkonzept, IfaS Birkenfeld im September 2011, Ziele und Projektrahmen unter 1.1., Seite 1). (...)

Wir haben ja dem Land 150 Dörfer (Smart Villages) versprochen - mit 90.000 Euro Förderung. Wir haben jetzt 90 echte Bekundungen, aber 2 Landkreise wollten partout nicht mitmachen. (…) Wir sind bei der nächsten Stufe des Coachings beratend tätig. D.h. wir versuchen den Gemeinden zu zeigen, wie sie dann quasi in ihre Potenziale investieren können – und dann smart werden können (…); smart, aus verschiedenen Gründen. (…) Smart heißt vor allen Dingen, dass sie Geld, das sie jetzt ausgeben, in der Gemeinde lassen. (…) Jede Gemeinde kann quasi mehrere tausend Euro Wertschöpfung generieren – also mehr Geld in der Gemeinde lassen. (…) Wenn Sie das einfach mal hochrechnen; ich mach das mal für Rheinland-Pfalz (also die 150 Dörfer), da kommt eine richtig schöne Energiewende zustande. (…) Warum diese Dörfer wichtig sind, das ist Ihnen hier ja allen klar, denn neben der Energiekiste geht es auch um den Zusammenhalt und um die Wiederinstandsetzung des ländlichen Raums. Ansonsten hören Sie immer nur die Städte die Städte die Städte. Ich bin selbst in einer Jury von Bioenergiedörfern und da heißt es immer nur die Städte! Ja wovon leben denn die Städte? Von Luft und Wasser und von den Nahrungsmitteln vom Land. Hier sind alle Vorteile abgebildet" (…), so Prof. Dr. Peter Heck. 

Naturnahe Spazierlandschaften der ländlichen Räume vertragen keine heck'sche Wiederinstandsetzung!

(...) Erreicht ist im Jahr 2016 erst das 1,7-fache (170%). Dabei stehen im Rhein-Hunsrück-Kreis bereits 250 Windenergieanlagen, wie man den Vorträgen entnehmen kann. Man wird also die Zahl der Stromerzeugungsanlagen um 40% erhöhen müssen. Der entscheidende Nachteil dieses Konzeptes ist, dass der Landkreis ohne fremde Hilfe nicht CO2-neutral werden kann, denn die Stromüberschüsse müssen von anderen gekauft werden. Er kann eben nicht aus eigener Kraft zur NULL-EMISSIONS-REGION werden. Wollte man dieses Konzept auch in den anderen Landkreisen anwenden, dann steht es sich selbst im Weg, weil wir uns nicht alle gegenseitig unsere Stromüberschüsse abkaufen und daran auch noch Geld verdienen können. CO2-neutral wird man bilanziell, indem man die sauber erzeugten Stromüberschüsse gegen die in der Region verbrauchten Kraftstoffe und Brennstoffe aufrechnet. Leider werden dadurch weder die Autoabgase noch die Kamine der Häuser abgasfrei. (...)


Veranstaltungstipp

Westerwälder Landschaften im Licht - Eine Hommage an unsere Heimat
Multivisionsvortrag in HD Qualität mit Harry und Gabriele Neumann

Freitag, 4. November 2016, 19.30 Uhr, Wildparkhotel, Bad Marienberg, Kurallee 2

Die NATURSCHUTZINITIATIVE präsentiert mit dem Multivisionsvortrag von Harry und Gabriele Neumann „Westerwälder Landschaften im Licht - Eine Hommage an unsere Heimat“ ein einzigartiges Vortragserlebnis. Viele Jahre haben die beiden Naturschützer und Landschaftsfotografen den Westerwald zu allen Jahreszeiten fotografiert:

Westerwälder Seenplatte, Holzbachschlucht, Sayn-, Wied- und Nistertal, Kroppacher Schweiz und „Weltende“, strukturreiche alte Wälder, Naturschutzgebiete, rauschende Bäche, Naturdenkmäler, Fuchskaute, Sieg und Giebelwald, Nationales Naturerbe Stegskopf und ihre natürlichen Bewohner sind in einzigartigen Aufnahmen und Stimmungen zu sehen.

Entstanden ist eine mulitimediale Hommage an unsere Heimat, an ungezählte und schützenswerte Orte, die einladen, die Seele baumeln zu lassen.

Hierzu lädt die NATURSCHUTZINITIATIVE alle Naturfreunde herzlich ein. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos unter www.naturschutz-initiative.de


Klimaschutzkonzepte sind nicht auf Ballungsgebiete übertragbar!

(...) Der Blick ist auf die kleinen Dörfer gerichtet und auf die Fördergelder. Dass diese Konzepte nicht auf die Ballungsgebiete übertragbar sind, gibt Heck selbst zu. Dort leben 75% der Bevölkerung. Doch es geht ums Weltklima, zu dessen CO2-Emissionen die deutsche Volkswirtschaft mit 2,5% beiträgt, etwa so viel wie der weltweite Flugverkehr, der sich in den kommenden 20 Jahren voraussichtlich verdoppeln wird.

Dr. Heck und der Klimaschutzmanager Frank-Michael Uhle nannten allerdings auch Beispiele, wie man im Hunsrück weiteres Potenzial zur Steigerung der Energieeffizienz nutzen könne. Beide warben für den Einsatz von Hocheffizienz-Umwälzpumpen bei Heizungsanlagen sowie für den Austausch älterer Kühlschränke. (...)
Ein Fußballverein könne durch die Umrüstung seiner Flutlichtanlage auf LED-Technik innerhalb von 5 Jahren mit  einem "cash-return" (dem Erreichen der Kosten-Nutzen-Schwelle) rechnen und auf diesem Wege gut 700 Euro bei seinen Stromkosten pro Jahr sparen. Leider wird das in der Praxis kaum zum tragen kommen, denn bei vielen Fußballvereinen ist das Einsparpotenzial überhaupt nicht vorhanden. Grund dafür ist z.B., dass in den Amateurligen die Spiele von den DFB-Staffelleitern auch in der Winterzeit nur mittags angesetzt werden. Auch eine schlaue Regelung bei den wöchentlichen Trainingszeiten reduziert den Bedarf mindestens genau so effektiv. Ob sich eine Umrüstung auf LED-Technik für einen Sportverein tatsächlich rechnet, sollte dieser auch bei einer kreditfinanzierten Förderung daher gut durchkalkulieren.

Auf die Frage des Moderators Dipl.-Soz. Andreas Sigloch von der Energieagentur Rheinland-Pfalz nach der Bedeutung der E-Mobilität im ländlichen Raum führte der Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinde Birkenfeld Dr. Viktor Klein aus, dass sich die Anstrengungen u.a. auf den Bau von weiteren Radwegen konzentrierten und dass man mit dem elektrobetriebenen Bürgerbus derzeit 2 Tonnen CO2 pro Jahr gegenüber einem Benziner einspare. Er räumte aber ein, dass dieser nicht mit "100% Ökostrom" unterwegs sei.  

(...)

In seinem Schlusswort vertrat der Geschäftsführer der Energieagentur Rheinland-Pfalz Dipl.-Biol. Thomas Penzel die Ansicht, dass der ländliche Raum Verantwortung für die Ballungszentren trage.

Zerstörung statt "Wiederinstandsetzung" der ländlichen Räume

Daraus ergibt sich unsere direkte Gegenfrage: „Tragen umgekehrt die Ballungszentren auch Verantwortung für den ländlichen Raum?“ Die Studie „Vielfalt statt Gleichwertigkeit“ vom „Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung“ ist bei den Grünen sicher weitgehend bekannt. Ob sie aber auch im nicht-grünen Teil des Landtages bzw. in den Regionen bekannt ist, darf man bezweifeln, denn darin wird die rhetorische Frage gestellt, ob es nicht besser wäre den ländlichen Raum aufzugeben anstatt Geld bis in die letzten Winkel der Republik zu pumpen. Auch im ländlichen Raum leben Steuerzahler, mit deren Geld sich in den Ballungsgebieten etwas gestalten lässt, während der ländliche Raum permanent benachteiligt wird. Was würden wohl die 60% der bayerischen Landbevölkerung, die auf 85% der Landesfläche lebt, von derartigen Vorschlägen oder gar einer "Wiederinstandsetzung ihrer ländlichen Räume" halten? (...)
Bei der letzten Landtagswahl in RLP haben die Grünen schwer Federn gelassen (-10%). Die Ergebnisse in den Städten haben dafür gesorgt, dass sie gerade noch einmal in den Landtag einziehen konnten. Die Ergebnisse im ländlichen Raum hätten einen Einzug in den Landtag nicht möglich gemacht.
Da die Energiewende mit dem Ausbau der Windkraft ungeachtet der Verschiebung der Mehrheitsverhältnisse gerade so weitergeht wie zuvor, muss man erkennen, dass wir das den Menschen in den Ballungsgebieten zu verdanken haben, die davon so gut wie nicht betroffen sind.

Sowohl die Energieagentur als auch das IfaS-Institut fischen in unserem Teich!

Wir finden es bedenklich, dass man dabei heimlich unterm Tisch agiert!
Wir vermissen Aussagen über den zu erwartenden Gesamtaufwand der Energiewende, die vielleicht einmal das Prädikat „Konzept“ verdient hätten!
Wir kennen die Zahlen!

• Wie groß ist der Flächenbedarf für Biogasanlagen, bzw deren Maisanbauflächen?
• Wie groß ist der Flächenbedarf für die Fotovoltaik?
• Wieviele Windenergieanlagen werden benötigt?

  • Was bringen Nahwärmesysteme tatsächlich für einen Vorteil, außer einem philosophischen?

Wenn man autarke Einheiten zu einem Nahwärmenetz zusammenfasst, ist das das Gegenteil von Dezentralisierung. Bei Prof. Dr.-Ing. Volker Quaschning ist die CO2 -Emission pro erzeugter Kilowattstunde nachzulesen.

Spezifische Kohlendioxidemissionen verschiedener Brennstoffe

Demnach erzeugt das Verheizen von Holz mehr CO2 als Kohle und Erdgas ist bei Weitem nicht so sauber wie es in der Öffentlichkeit dargestellt wird. Was nützt es, wenn eine Hecke, die über 20 Jahre wachsen musste in wenigen Minuten verbrannt wird? Das dabei erzeugte CO2 verbleibt genau so lange in der Atmosphäre wie das aus fossilen Brennstoffen. Somit könnten wir bald auch zu den Ländern gehören, die ihren Wald verheizt haben.

Braucht die Region Windräder, um das Geld in Form von Nahwärmesystemen in der Erde zu verbuddeln? (...)

Die Energiewende breitet sich heimlich aus zu Lasten der Menschen, die sie finanzieren und dabei vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Ganz unverfroren wird behauptet, dass sie sich eines Tages an ihren verbauten Lebensraum gewöhnt haben werden. Wenn man davon ausgeht, dass sie sich eine schönere Traumwelt virtuell in den neuen Medien ansehen können, zeugt das von einer wachsenden Resignation und einer wachsenden Bereitschaft zum Selbstbetrug.

Mit den brandaktuellen VR-Brillen bekommt die Spaßgesellschaft jetzt was auf die Augen! Akkugeladene 360°-Kurzsichtigkeit - aber NULL Durchblick!

 

Pressespiegel

Leserreaktionen

(...)

Autor: red | Sonntag 18. September 2016 - 12:13 Uhr | |
| Kein Kommentar

Die Industrialisierung des Muschelberges und des Staffelbaches wird fortgesetzt

Im Auftrag von EnBW aus Baden-Württemberg

In der Nahe-Zeitung stand unlängst ein Artikel mit der altbackenen Überschrift:

"aus 4 mach 6"

Beim 6. Windrad hat es endlich geklappt, dass auch eins auf Dienstweilerer Gemeindeland kommt. Die anderen 5 stehen auf Privatgrundstücken.


Ist das nicht eine schwache kommunalpolitische Planungsleistung?





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Fachkonferenz:
Klimawandel im Hunsrück

wann: Dienstag, 06.09.2016 / 17:00 - 21:00 Uhr
wo: Hunsrückhalle in 55469 Simmern
Programm / Um Anmeldung bis 30.08. wird gebeten

(...)

Im Auftrag von EnBW aus Baden-Württemberg

Planung: GAIA (Lambsheim / Pfalz) Betreiber: EnBW

Mit Zustimmung des Gemeinderates von Dienstweiler werden auf dem Muschelberg 2 weitere Windräder errichtet. Der Ortsbürgermeister hat in einem Zeitungsbericht darüber informiert, dass sich diese Windräder gut in die Landschaft einfügen, obwohl sie mit 179m und 199m Gesamthöhe 30 bzw. 50m höher sind als die 4 vorhandenen, die von einem dänischen Investor betrieben werden.

Der baden-württembergische Minischderpräsident Kretschmann äußert Unverständnis darüber, dass es im Land Menschen gibt, für die eine unverstellte Landschaft ein wichtiges Anliegen ist. Menschen, denen was an ihrer Landschaft liegt, gibt es auch in Rheinland-Pfalz.


(...) "

Wer eine unverstellte Landschaft als höchsten Wert hat, dem kann ich nicht helfen. (...) Wir können sie (- die Windräder -) ja nicht in den Keller stellen.

" (...), so polterte der Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann, GRÜNE (Quelle: Die Welt vom 23.08.2016)


 In Baden-Württemberg sind etwas mehr als 450 Windräder am Netz, bei doppelter Landesfläche im Vergleich zu Rheinland-Pfalz, wo bereits über 1600 Windräder die Landschaft verschandeln.

>

EnBW betreibt Atomkraftwerke:
Philipsburg II ca. 1400 MW  (Megawatt)
Neckarwestheim II ca. 1400 MW

Ein junger Ingenieur von EnBW hat mir seine Karte gegeben und sagte, er finde es gut, dass Biblis vom Netz ist. Biblis wird von RWE betrieben. Vielleicht meint er so, neue Freunde zu gewinnen. Ich glaube nicht, dass wir Freunde werden. (...)





Den Artikel bei BILD.de lesen



Windkraft-Widerstand wird politisch

Anhänger vernünftiger Energiepolitik trafen sich in Mecklenburg

Am 27. und 28. August 2016 trafen Vertreter von Bürgerinitiativen aus ganz Deutschland im mecklenburgischen Grabow zusammen. Angesichts eines im ganzen Land als Belastung von Natur, Landschaft und Lebensqualität erlebten, dabei technisch und ökonomisch fragwürdigen Windkraftausbaus berieten Mitglieder der Bundesinitiative Vernunftkraft über Wege zu einer vernünftigeren Energiepolitik.


Berlin, 29. August 2016


Mit der „Energiewende“ wird beabsichtigt, die Energieversorgung Deutschlands auf „erneuerbare“ Quellen auszurichten. Windkraft und Photovoltaik werden erheblich gefördert und ausgebaut. Wer die Ergebnisse dieser Politik an den energie-wirtschaftlichen Zielen Bezahlbarkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit misst, erkennt allerdings in allen drei Kategorien Verschlechterungen:


Die Stromkosten für Bürger und Unternehmen steigen stetig. Um die Blackout-Gefahr zu bannen, sind die Übertragungsnetzbetreiber immer häufiger zu Notmaßnahmen gezwungen. Bisher naturnahe Regionen bis hin zu Naturparks werden zu Industriezonen gemacht, Wälder in großem Stil gerodet, hunderttausende Fledermäuse getötet und Greifvögel sogar auf Populationsebene in Existenznot gebracht – derweil die CO2-Emissionen kaum oder gar nicht sinken und ausländischer Atomstrom importiert werden muss.


Diese Zielverfehlungen sind weder überraschend noch vorübergehend, denn ihnen liegen zwingende physikalische Gesetzmäßigkeiten und technische Zusammenhänge zugrunde. Unter Beibehaltung der gegenwärtigen Politik, insbesondere des Förderregimes für Windkraft und Photovoltaik, werden sich die Fehlentwicklungen weiter verstärken.


Hervorgerufen durch den vor Ort erlebten Raubbau an Natur, Landschaft und Lebens-qualität, hat sich mittlerweile eine wachsende bürgerschaftliche Opposition gegen eine als unvernünftig empfundene Politik gebildet:


Als Mitglieder und Unterstützer der bundesweit aufgestellten VERNUNFTKRAFT. setzen sich zwischen Bodensee und Ostsee aktuell 610 Bürgerinitiativen für einen Stopp des subventionierten Windkraftausbaus und für eine vernünftigere Politik ein. Die ehrenamtlich tätigen Bürger berufen sich dabei auf hochrangige wissenschaftliche Gremien und einschlägige Experteneinschätzungen berufen, wie sie im „Johannisberger Appell“ verdichtet sind.

In Mecklenburg-Vorpommern stehen die negativen Aspekte der Windkraft dank des Engagements des Aktionsbündnisses Freier Horizont im politischen Rampenlicht. Die Bundesinitiative Vernunftkraft legte ihre diesjährige Mitgliederversammlung daher ganz bewusst nach Grabow. Am letzten Augustwochenende 2016 reisten Delegierte von Landesbündnissen windkraftkritischer Bürgerinitiativen aus allen Flächenbundes-ländern zu diesem Anlass in das „bunte Städtchen an der Elde“ und berieten über Wege zu einer vernünftigeren Energiepolitik. Auch Landesminister Pegel war zu einem Impulsvortrag eingeladen, konnte die Einladung zum freundlich-konstruktiven Diskurs jedoch aus terminlichen Gründen leider nicht annehmen. Dabei wird die energie-politische Konzeption des Landes Mecklenburg-Vorpommern von VERNUNFTKRAFT. schon lange hinterfragt. Der Technologiesprecher der Initiative, Dr.-Ing. Detlef Ahlborn, erläutert:


„Erwiesenermaßen bewirkt der Zubau an Windkraft- und Solarkapazitäten einen Anstieg der Leistungsschwankungen und Leistungsspitzen. Die von der Windkraftlobby verbreitete These von der Glättung durch Ausbau in der Fläche ist durch eindeutige Fakten und durch klare Mathematik widerlegt. Als Folge der volatilen Stromerzeugung wurden im Jahr 2015 nicht weniger als 4.700 GWh Überschussstrom gegen eine Entsorgungsgebühr von 45 Mio. € im Ausland verklappt. Im letzten Jahr wurde mehr als 200 Mio € für abgeregelten Strom bezahlt, Strom, der hätte produziert werden können (!) Die Netzbetreiber haben nicht weniger als 1 Mrd. € aufgewendet, um das Stromnetz vor dem Blackout zu bewahren und unsere elektrischen Nachbarn bauen für 200 Mio € an den Grenzen auf unsere Kosten Stromsperren ein, um die eigenen Stromnetze zu schützen. Dieses Stromerzeugungssystem subventionieren wir jährlich mit 24 Mrd. € - für Strom, der dann 1,5 Mrd. € an den Strombörsen wert ist. Jede neue Anlage verschärft die Situation und produziert Energiemüll.“


Vor diesem Hintergrund einen weiteren Ausbau zu forcieren und dazu die Ressourcen Landschaft und Lebensqualität zu opfern, wie es im Grundsatz alle mecklenburgischen Landtagsparteien in MV befürworten, erscheint den VERNUNFTKRAFT.-Protagonisten unangebracht – in Mecklenburg wie andernorts.


Für die „Politik aus Notwehr“ (so ein Slogan der Partei Freier Horizont), die sich in der Teilnahme der mecklenburgischen Partner an der Landtagswahl manifestiert, entwickelten die Vertreter der Bündnisse aus den anderen Ländern daher tieferes Verständnis. In mehreren thematisch gegliederten Sitzungsrunden wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Bundesländern und strategische Ansatzpunkte für ein gemeinsames, nachdrückliches Eintreten für eine vernünftigere – Mensch, Natur und Landschaft schonende – Energiepolitik beraten. Der Vorsitzende der Bundesinitiative, Dr. Nikolai Ziegler, resümiert:


„Der Ansatz, den unsere mecklenburgischen Partner aus Notwehr wählten, ist sehr interessant. Die Konstellationen in den anderen Bundesländern sind anders – die Notwendigkeit zum politischen Engagement im Sinne der Gefahrenabwehr ist jedoch überall gegeben. Die aufgeklärte Bürgerschaft ist überall gefordert – unser Verein wird sie im Wahljahr 2017 noch stärker unterstützen.“


Die Gesprächsatmosphäre entsprach dem eitlen Sonnenschein, bei dem Grabow seine Gäste empfing. Im Sinne Erich Kästners


„An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern“


bestand Einigkeit, weiterhin die Unschuld bewahren zu wollen.

Autor: as | Montag 29. August 2016 - 09:57 Uhr | |
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